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Tipp Nr.3: 'Schnell Geschaltet!' - Fahren
mit niedrigen Drehzahlen durch frühes Hochschalten.
Um Spritkosten
zu senken, den Motor Ihres Fahrzeugs zu schonen und Emissionen zu
vermeiden, schalten Sie früh hoch und fahren niedertourig (nicht
untertourig) in einem möglichst hohen Gang.
Was Sie tun
können:
· Schalten Sie schneller in den höchstmöglichen
Gang (bei ca. 2000 Umdrehungen/Min.).
· Vermeiden Sie hohe Drehzahlen durch Fahren in einem zu
niedrigen Gang.
· Benutzen Sie den Drehzahlmesser als eine Art "Wirtschaftlichkeitsanzeige".
Ihre Vorteile:
· Niedriger Kraftstoffverbrauch.
· Geringere Spritkosten.
· Weniger Emissionen und niedrigerer Lärmpegel.
Der Motor eines
Fahrzeugs nutzt die in Kraftstoffmolekülen gebundene Energie,
um mechanische Energie zu erzeugen. Je härter der Motor arbeitet,
um die Kurbelwelle zu drehen (die wiederum die Reifen bewegt), desto
mehr Kraftstoff wird verbraucht. Die Zahl der Motorumdrehungen pro
Minute ist daher der Schlüssel zur Kraftstoffökonomie
und zu weniger Emissionen. Eine niedrige Drehzahl verringert den
Spritverbrauch und damit die Kosten, während eine hohe Umdrehungszahl
den Verbrauch steigen lässt, mehr Lärm verursacht und
darüber hinaus auch die Umwelt deutlich stärker belastet.
Da Sie als Fahrer
den Motor Ihres Autos kontrollieren, entscheiden Sie ebenfalls über
die Kraftstoffeffizienz Ihres Fahrzeugs. Indem Sie so früh
wie möglich in den höchstmöglichen Gang wechseln,
senken Sie die Drehzahl Ihres Motors - der "Spritdurst"
sinkt. Davon profitieren Ihr Geldbeutel und unsere Umwelt gleichermaßen.
Fortschrittliche
Motoren - seit den frühen 1990er Jahren - ermöglichen
ohne Abstriche von Komfort oder Fahrleistung niedrigen Kraftstoffverbrauch
und damit eine Entlastung der Umwelt - vorausgesetzt man entscheidet
sich für einen Fahrstil mit niedrigen Drehzahlen (ca. 1500-2000
Umdrehungen/Min.). Der Drehzahlmesser zeigt die Umdrehungen des
Motors an und kann so als persönliche Wirtschaftlichkeitsanzeige"
benutzt werden: Niedrige Drehzahl bedeutet geringer Spritverbrauch.
Das kontinuierliche
Fahren in einem hohen Gang bei niedriger Drehzahl kann in der Praxis
bedeuten, dass das Gaspedal ein wenig stärker gedrückt
werden muss, um das Fahrzeug auf konstanter Geschwindigkeit zu halten.
Diese Fahrtechnik ist jedoch ökonomischer als in einem niedrigeren
Gang weniger Gas zu geben.
Im Allgemeinen
ist die Wirtschaftlichkeit moderner Motoren bei niedriger Drehzahl
besser als bei hoher Drehzahl. Dennoch sollte eine allzu niedrige
Drehzahl vermieden werden, da sie zu "ruckeligem" Fahren
führen kann. Beim "richtigen" Gang dagegen läuft
der Motor ruhig, gleichmäßig und ökonomisch.
Gänge brauchen
zudem nicht immer streng in ihrer zahlenmäßigen Abfolge
geschaltet werden: Das Überspringen von Gängen (sowohl
hoch, als auch runter) kann eine fahrtechnische Alternative sein
- je nach Geschwindigkeit und Straßenverhältnissen. Das
Fahren mit niedrigen Drehzahlen erwärmt den Motor zudem besser
und lässt ihn schneller die optimale Betriebstemperatur erreichen,
was wiederum die Lebensdauer des Motors erhöht.
Darüber
hinaus sorgt der Greener-Driving-Fahrstil für eine geringeren
Lärmpegel. Ein einzelnes Fahrzeug mit 4000 Umdrehungen/Min.
ist beispielsweise so laut wie 32 Fahrzeuge mit 2000 Umdrehungen/Min.
Autofahren mit
geringer Drehzahl bedeutet, dass die Gänge zwischen 2000 und
2500 Umdrehungen/Min. gewechselt werden. Wenn Ihr Fahrzeug nicht
mit einem Drehzahlmesser ausgestattet ist, gibt Ihnen die folgende
Liste eine Orientierung:
2. Gang: bis 25 km/h (bis 15 Meilen/h)
3. Gang: 25-40 km/h (15-25 Meilen/h)
4. Gang: 40-50 km/h (25-30 Meilen/h)
5. Gang: über 50 km/h (über 30 Meilen/h)
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